Astrid-Lindgren-Schule Bobstadt

Bei Bundesjugendspielen erfolgreich

Wie jedes Jahr üblich nahm die ALS an den diesjährigen Bundesjugendspielen teil. Auf dem nahe gelegen Sportplatz des SV Bobstadt sowie der Sprunggrube der Schule stellten sich die Kinder den Wettkampfbedingungen. Es galt die 50-Meter so schnell wie möglich zu laufen, den 80-Gramm-Ball so weit wie möglich zu werfen und natürlich auch so weit wie möglich zu springen. In den Sportstunden wurde vorher dafür fleißig geübt. Sportkoordinatorin Ania Zeymer hatte wieder fleißige Unterstützung durch viele Eltern und so konnten die Spiele problemlos ablaufen. Nach den sportlichen Wettkämpfen hatten die Kinder noch die Möglichkeit auf dem Schulhof aus einem breit gefächerten Spieleangebot zu wählen und sich bis zum Ende der Veranstaltung zu beschäftigen.
Leer ausgehen musste kein Schüler, denn für alle Teilnehmer gab es Urkunden. Die herausragenden Leistungen, Sieger- und Ehrenurkunden, wurden auf dem Schulhof nach der großen Pause verteilt. In diesen Genuss kamen 31 Kinder, alle anderen erhielten die Teilnahmeurkunde in den Klassenräumen.
Herausragend in diesem Jahr: zwei Kinder aus dem ersten Jahrgang waren bei den Preisträgern der Ehrenurkunde dabei, Aleyna N. und Andrija P. Die weiteren Urkunden gingen an Florian G., Pavel S., Felix H. und Stjepan P., der mit 944 Punkten auch die höchste Punktzahl erzielte.

Hier die erfolgreiche Sportlerin und die erfolgreichen Sportler mit ihren Ehrenurkunden.

Und zum Schluss alle Teilnehmer der Spiele mit Sieger- und Ehrenurkunden.

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ALS Schüler stellten sich Mathewettbewerb - Hier wurde richtig geknobelt und gekniffelt

Erstmals nahm die ALS am bundesweiten Mathewettbewerb Känguru 2015 teil. Frau Jasmin Müller, Klassenlehrerin der 4b, zeichnete für die schulische Organisation verantwortlich. Über 850 000 Schüler aus mehr als 10 300 Schulen hatten ihr mathematisches Talent beim 21. Känguru-Wettbewerb – vorbereitet und ausgewertet durch den Verein Mathematikwettbewerb Känguru e.V., der seinen Sitz an der Berliner Humboldt-Universität Berlin hat – bereits im März unter Beweis  gestellt. An der ALS stellten sich freiwillig 22 Schülerinnen/Schüler, das ist für die Schule ein tolle Beteiligungsquote von 20% an diesem Wettbewerb.
Der Aufgabentyp dieses Tests unterscheidet sich doch gewaltig von den „normalen“ Matheaufgaben. Denn neben den im Unterricht geübten Rechentechniken ist vor allem logisches Denken, geschicktes Rechnen und Vorstellungskraft gefordert. Man musste schon ein wenig den Grips anstrengen, um auf die Lösungen zu kommen.  Insgesamt waren 24 Aufgaben zu lösen, für die je nach Schwierigkeitsgrad unterschiedliche Punktzahlen erreicht werden konnten. Die Gesamtpunktzahl lag bei 120 Punkten. Insgesamt wurde über alle Altersstufen hinweg 275 Mal die volle Punktzahl erreicht, bei den  Kindern der Jahrgangstufe 3/4 wurde insgesamt 64 Mal die volle Punktzahl erreicht.
In der schulinternen Bewertung belegt bei den Drittklässlern Lars D. den ersten Platz, knapp gefolgt von Noah S., Dritter wurde David O. In der Klassenstufe vier hieß der Sieger Felix H., der mit 87,5 Punkten zudem in der bundesweiten Wertung Dritter wurde. Nur einen Punkt weniger hatte der Zweitplatzierte Yannik W., Dritter wurde Aaron M. Jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde sowie eine Känguru-Knobelkette. Für die oben genannten gab es noch einige Überraschungsspiele aus dem Krabbelsack. Felix H. hatte auch den weitesten Kängurusprung geschafft, er hatte die meisten aufeinanderfolgenden Aufgaben fehlerfrei gelöst und bekam daher noch ein T-Shirt des Veranstalters geschenkt.
Hoffentlich kann an der Schule diese Form von Mathewettbewerb installiert werden und es finden sich immer genügend Teilnehmer, denn eins ist sicher: es wird überhaupt nicht gebohrt und tut auch kein bisschen weh.

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Tag des Buches

Große Vorleseveranstaltung an der ALS

Erstmals wurde an der ALS am „Welttag des Buches“, der seit 1996 in Deutschland begangen wird und vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Stiftung Lesen unterstützt wird, ein Vorlesetag für die Schüler organisiert. Insgesamt standen für die Kinder neun verschiedene Bücher zur Auswahl. Damit die Schüler auch die Möglichkeit hatten die Angebote wahr zu nehmen, konnten sie sich für zwei Lesungen eintragen. Im Vorfeld wurde eine Infowand mit allen Titeln und kurzer Inhaltsangabe der Bücher aufgestellt. Dies erleichterte die Auswahl, Klasse oder Alter spielten bei der Wahl keine Rolle.

Um 8:40 Uhr begann die erste Leserunde, um 10 Uhr die zweite. Toll war, dass sich für diese Aktion auch zwei Eltern begeistern konnten, so las Fr. Gallei aus „Super Nick“ vor und Fr. Reiber aus „Hörwin in Phantasien“,  des Weiteren waren folgende Buchtitel vertreten „Ronja Räubertochter“,  „Knolle Murphy“, „Ella“, „Der Wunschpunsch“, „Die Muskeltiere“ und  „Michels Unfug Nr.325“.

Die Lesungen kamen bei den Schülern gut an und durch die Auswahlmöglichkeiten wurden die Interessen der Kinder weitestgehend bedient. Die Leseförderung sollte aber nicht nur in der Schule im Mittelpunkt stehen,  sondern auch zu Hause stattfinden, denn das Buch muss sich seinen Platz im medialen Angebot bewahren. Das Lesen und die damit verbundene Informationsentnahme sind wichtige Voraussetzungen, um weiterzukommen. Wollen wir hoffen, dass diese Aktion nicht einmalig bleibt sondern verbindlich in den Veranstaltungskalender der Schule integriert werden kann.

 

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Die Schule präsentiert sich neu

Nach den Osterferien war die Überraschung bei Kindern und Lehrerinnen der ALS groß, denn in der schulfreien Zeit hat sich das äußere Erscheinungsbild der Schule geändert. Am Haupteingang der Schule präsentiert sich die Außenfassade der Garage in neuem Ambiente. Unser neuer Hausmeister Jascha Held verschönerte die Fassade mit einem Kunstwerk der besonderen Güte.
Drei Hauptfiguren aus den Büchern der schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren begrüßen nun alle Besucher der ALS. Wir finden, das war eine super Idee!

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Ferien bis zum Lebensende

Winfried Klumb: Nach acht Jahren an der ALS geht der Hausmeister in Ruhestand

Bobstadt. „Jetzt geht es für mich in die längsten Ferien der Welt“, kündigte Winfried Klumb ein wenig traurig an. Der vergangene Freitag war sein letzter Tag als Hausmeister der Bobstädter Astrid Lindgren-Schule (ALS). Nach einer Karriere als Funktechniker und knapp acht Jahren Hausmeisterdienst geht es für ihn nun in den Ruhestand. Zum Abschied hatten ihm seine Schützlinge ein ganz besonderes Programm vorbereitet.
Für den Einstieg dazu sorgte Klumb höchstpersönlich. Der leidenschaftliche Hobbygitarrist hatte für die Schülerinnen und Schüler ein Lied umgedichtet und besang seine zweite Schulzeit.
„Damit sie sich langsam an ihren Ruhestand gewöhnen, haben wir etwas für sie vorbereitet“, kündigte der kommissarische Schulleiter Hans Neumann im Anschluss an. Von den einzelnen Klassen bekam Klumb alles geschenkt, was das Rentnerherz begehrt: Ein Sonnenschirm und ein Hut sollen ihn in den kommenden Wochen beim Relaxen in seinem neuen Liegestuhl vor der Sonne schützen und damit es ihm nicht heiß wird, gab es noch zwei Palmwedel inklusive Palmwedlern obendrauf. Damit ihm nicht langweilig werde und er einmal „in Ruhe Gitarre spielen“ könne, empfing Klumb außerdem eine aufblasbare Version seines Lieblingsinstruments. Für den Genuss durfte ein frisch ausgeschenktes Weizenbier nicht fehlen und um seine Gesundheit zu bewahren, hängten die Jungen und Mädchen ihm eine Knoblauchknolle um den Hals. Anstatt im Schampusregen fand sich der Hausmeister dann plötzlich in einem Meer aus Seifenblasen wieder, die symbolisch dafür stehen sollten, dass er nun seine Wünsche fliegen lassen könne.
Bei seinen Begehren für die kommende freie Zeit zeigte sich Klumb bescheiden: „Ich will unbedingt mehr Gitarre spielen und außerdem zu meiner Lebenspartnerin nach Bayern ziehen.“ Ganz trennen wolle er sich von der Region, die jahrelang sein Zuhause war, jedoch nicht. „Bestimmt werde ich immer mal wieder vorbeischauen, um zu gucken, was die Schule so macht“, versprach der Neurentner.
Nach der Geschenkübergabe bekam Winfried Klumb von jedem Kind eine ganz persönliche Erinnerung überreicht. Jeder der 104 Schüler hatte dem Hausmeister ein Bild gemalt, die Lehrer hatten die Kunstwerke dann klassenweise in Form eines Herzens zu einem Buch zusammengebunden. Als Klumb schon sichtlich gerührt war, setzte die Schulgemeinde noch Eins oben drauf. Zur Melodie des Opus-Lieds „Life is Life“, sangen Schüler und Lehrer dem Musikliebhaber standesgemäß einen persönlichen Abschiedssong. Mit einem unter dem Titel „Rentenzeit“ umgeschriebenen Text wünschten sie ihrem Mann für Alles auf berührende Weise das Beste für den Ruhestand.
Das brachte dann sogar den gestandenen Handwerker, dem Traurigkeit und Freude bei seinem Abschiedssong „An Tagen wie diesen“ förmlich ins Gesicht geschrieben standen, zum Stocken. Als die Schüler im Anschluss in die Ferien starteten, lud er das gesamte Kollegium zu einem Sektumtrunk und einem Festessen beim Chinesen ein.
In den vergangenen Wochen hatte Klumb seinen Nachfolger Jascha Held bereits eingearbeitet und ihm die Tücken und Besonderheiten des ALS-Schulgebäudes gezeigt. Nach den Osterferien muss sich der junge Nachfolger nun alleine darum kümmern.

Einige Impressionen von der Feier:

Der Chor der Kinder: zurück lehnen und genießen

Nun beide Spezialisten zusammen: der eine geht – Herr Winfried Klumb – der andere kommt, um das große  Aufgabenfeld des Schulhausmeisters fortzuführen – Herr Jascha Held

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Kinder der ALS erlebten eine Oper hautnah

Die Kölner Opernkiste zeigte am 18.03.2015 die Oper  „Barbier von Sevilla“ von Gioachino Rossini in der Turnhalle der ALS. Alle Schüler und die zukünftigen Schulkinder aus dem Kindergarten ließen sich von den drei Akteuren verzaubern und in die Welt der Oper entführen. Kaum hatten sich alle Kinder in der Turnhalle auf den Matten und Bänken versammelt ging es auch schon los. Vor dem farbenprächtigen Bühnenbild entwickelte sich die Geschichte um den Grafen Almavira, der schönen Rosina und dem Barbier Figaro, der seinem Freund Almavira hilft, die liebreizende Rosina zu erobern.

An vielen Stellen dieser Aufführung wurden die Kinder mit in das Stück eingebunden, so übernahmen sie die Rolle des Musikers, von Soldaten und Blumenkindern. Die Akteure, allen voran Stefan Mosemann, der den Figaro und den Doktor Bartolo spielte, suchten immer wieder den Kontakt zu ihren Zuhörern und marschierten singend durch die Reihen des Publikums. Bevor die Handlung so richtig los ging, nahm sich Stefan Mosemann die Zeit, um den Kindern ein wenig über die Oper beizubringen. Unterstützt wurde er dabei von einer musikalischen Handpuppe, dem Pinguin Pius. Dieser sang ihnen die verschiedenen Sprachen der Opernarien vor und die Kinder mussten erraten, um welche Sprachen es sich handelte. Ein kleiner Höhepunkt zum Schluss der Opernaufführung: Kollegin Fr. Kaul wurde ausgewählt, um die Rolle des Notars zu übernehmen und die beiden Verliebten Graf Almavira und Rosina zu trauen. 

Fr. Kaul wurde entsprechend verkleidet und agierte in ihrer Rolle zur Freude der Kinder hervorragend. Die Kinder hatten viel Spaß bei der Aufführung und belohnten die drei Schauspieler der Kölner Opernkiste mit viel Applaus.

Hier einige Eindrücke von der gut verlaufenden Veranstaltung:

 

        Und kräftig die Gitarre spielen!                  Was will der denn von uns?

Jetzt ist es bald geschafft: mit Hilfe von Figaro kann Fürst Almavira seine Rosina entführen.

 

Frau Kaul als Notar besiegelt die Hochzeit.            Mann ist das spannend!

Und damit ist die Oper aus: ein tolles Schlussbild mit allen aktiv beteiligten Kindern, Lehrerin sowie den drei Operndarstellern. Donnernder Applaus als Belohnung für die Künstler war gewiss! Wir finden das war spitze.

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Schule der Nachhaltigkeit

Die Schüler der Klassen 4a und 4b der ALS nahmen ein Jahr lang an einem Projekt mit Unterstützung des Naturschutzzentrums Bergstraße teil. Hierbei drehte sich alles um den Begriff „Nachhaltigkeit“. Dieser Begriff ist in Mode und in fast aller Munde. Was genau unter Nachhaltigkeit zu verstehen ist, wird dabei jedoch nicht immer jedem klar. Den Viertklässlern der ALS aber schon.

Zu dem Themenbündel, an dem die Kinder gearbeitet haben, gehörten Klimaschutz, Biodiversität oder Artenvielfalt, Wald und Energie, Ernährung und erneuerbare Energien. Das alles zusammengepackt ist Nachhaltigkeit.

Was die Schülerinnen und Schüler während des Modellprojekts „Schuljahr der Nachhaltigkeit“ gelernt haben, wie sie die spielerisch gewonnenen Einsichten bereits in ihrem Alltag integriert haben, stellten sie jetzt bei der Abschlussveranstaltung im Naturschutzzentrum Bergstraße an der Erlache in Bensheim unter Beweis. Auf mehreren Schautafeln hatten die Grundschüler festgehalten, was sie konkret gelernt und was sie sich in Zukunft fest vorgenommen haben.

Etwa: „Ich mache den Fernseher ganz aus, lass ihn nicht mehr auf stand-by“ oder „Ich lasse das Wasser nicht mehr  so lange laufen“ oder „Ich achte mehr auf Bioprodukte aus unserer Gegend“ oder aber „Ich helfe jetzt den Müll konsequent zu trennen.“

Für das gezeigte Durchhaltevermögen und ihren Eifer wurden die ALS-Schülerinnen/Schüler mit einem Nachhaltigkeits-Diplom der Hessischen Bildungsinitiative Nachhaltigkeit belohnt. Unterzeichnet hat die Urkunde Hessens Umweltministerin Priska Hinz.

Frau Veronika Lindmayer und Frau Birgit Kohl hatten für die Kinder im Vorfeld ein tolles Theaterstück mit der Truppe „Die Rotznasen“ organisiert, bei dem der Igel, der Frosch und der Baum, die im Projekt angesprochenen Themen nochmals aufgriffen und auf lustige und interessante Art den Kindern nahe brachten. Diese wurden auch aktiv in das Stück mit einbezogen und konnten beim Müllsortieren helfen, kräftig mitsingen und zum Schluss war den Akteuren der Applaus sicher. Denn das Lebensmotto von Willi Wegwerf „Fenster auf, Dreck hinaus, Ruhe im Haus“ ist falsch und da wir alle nur Gast auf der Erde sind, sollten wir mehr Respekt unserer Erde gegenüber aufbringen. Die angesprochenen Inhalte dieses Projekts werden in Zukunft an der ALS im Rahmen des Sachunterrichts implementiert und weiter vertieft.

  

Igel, Frosch und Baum erklären toll, um was es geht und jeder hilft mit, damit unserem Planeten nicht die Luft ausgeht.

 

Hier die  stolzen Nachhaltigkeits-Diplom-Inhaber. Alle gingen noch zum Spielen und zum Nachhaltigkeits-Frühstück. Hier war für jeden etwas dabei.

 

 

Einige Eindrücke von der Präsentation. Man beachte: „I love you world“! So sollten Gäste sein.

 

Hier nochmal kurz und knapp zusammengefasst, was man unter dem Begriff Nachhaltigkeit zu verstehen hat.

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Weihnachtsfeier der ALS eine musikalische Reise durch Europa

Alle Jahre wieder überraschen die Schülerinnen und Schüler der ALS ihre Eltern mit einer fröhlich bunten Weihnachtsfeier. Unter dem Motto „Unser kleiner Stern“ entführten die Kinder aus den sechs Klassen ihre Zuschauer zu einer weihnachtlichen Reise durch Europa.
Zur Eröffnung des Musicals stimmte der Schulchor das versammelte Publikum mit einem Weihnachtsklassiker „Fröhliche Weihnacht überall“, allerdings als moderne Rapversion dargeboten, ein.
Nach dem Sternenlied berichteten die Kinder, wie hierzulande Weihnachten gefeiert wird. Sie erzählen von Eisblumen an den Fenstern, Weihnachtsmärkten und Kerzen, die am heiligen Abend stimmungsvoll leuchten. Als nächstes kam Italien dran mit „Venite adoriamo/Nun kommt alle zur Krippe“ und Schweden mit „Weihnachten ist gekommen/Nu är det jul igen“ über Spanien und seinem Klassiker “Feliz Navidad“ dann schließlich nach Österreich, wo das Musical mit „Stille Nacht ,heilige Nacht“ sein großes Finale fand. Zwischen allen gesanglichen Darbietungen gaben die Kinder der jeweiligen Klassen Informationen zum jeweiligen Land, brachten die weihnachtlichen Bräuche von dort näher oder erzählen von Legenden – im jeweils passenden Outfit. Dabei wurden sie von Susanne Kaul auf der Gitarre und Jasmin Müller am Keybord begleitet, beide Kolleginnen zeichneten auch für die Gesamtorganisation des Mini-Musicals verantwortlich.
Im Anschluss an die gut halbstündige Darbietung verweilten viele Familien auf dem schuleigenen Weihnachtsmarkt, den der Elternbeirat wieder mit großer Hingabe organisiert hatte. Die Buden wurden von der TG Bobstadt und der Stadt der Schule zur Verfügung gestellt. Dafür noch ein herzliches Dankeschön.
Alle Einnahmen des Selbstgebackenen und Bastelarbeiten landen in den jeweiligen Klassenkassen, auch der Förderverein war mit einer Bude vertreten.

Alle Bilder mit freundlicher Unterstützung von Frau Jutta Fellbaum.

„Stille Nacht heilige Nacht“: ein tolles Finale

 

 Der Lichtertanz ist um, nun wird kräftig gesungen.

 

Zum Abschluss ein schönes Bild mit allen Akteuren

An dieser Stelle auch noch ein Dank an Herrn Hans-Jürgen Molitor, der Teile seiner Licht- und Soundanlage zur Verfügung gestellt hat.

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Weihnachtsspendenaktion der Astrid-Lindgren-Schule

Wie schon seit Jahren an der ALS üblich, fand auch dieses Jahr wieder eine Spendenaktion für karitative Zwecke statt. In diesem Jahr wurde die Bürstädter Tafel bei dieser Aktion im Advent berücksichtigt. Die Spendenbereitschaft der Eltern und Kinder war sehr groß. Diesmal haben sich die ehrenamtlichen Helfer der Organisation Hygieneartikel für Kinder gewünscht. Tatsächlich kamen doch zwei Umzugskartons und eine große Tasche von Spenden zusammen, vom Waschlappen über Seife bis zu der Zahnbürste und Zahncreme war alles vertreten. Herr Straus bedankte sich im Namen der Tafel und versicherte der Schule, dass alle Spenden in die richtigen Bahnen geleitet werden. Mittlerweile nutzen ca. 330 Personen das Angebot der Bürstädter Tafel.


Die Spenden wurden am Mittwoch den 10.12. abgeholt und werden die Bedürftigen so rechtzeitig zum Fest erreichen.
Allen beteiligten Eltern und Kindern unseren herzlichen Dank.

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Gute Platzierung beim Mathewettbewerb 

Das AKG Bensheim organisierte am 15.11.2014 einen Mathematik-Wettbewerb für 4. Klassen. An dieser Veranstaltung nahmen auch einige Kinder der ALS teil. Insgesamt stellten sich 117 Kinder dem Wettbewerb. Es galt 12 Aufgaben mit unterschiedlichen Schwierigkeiten zu bearbeiten. Wichtig dabei war nicht unbedingt die Rechentechnik, sondern eher durch taktisch kluges Überlegen einen Lösungsansatz zu finden, um dann zu einem Ergebnis kommen zu können. Dabei orientierten sich die Aufgaben-formate an den Gesetzmäßigkeiten des kompetenzorientierten Mathematikunterrichts. Es gab maximal 32 Punkte zu erreichen. Punktgleiche Teilnehmer erhielten den gleichen Rangplatz, die durchschnittliche Punktzahl lag bei 18,6 Punkten.

Der Sieger erzielte 30 Punkte. Felix Hofer, Schüler der 4a an der ALS, belegte mit 27 Punkten den 6. Platz. Damit gelang ihm ein toller Erfolg. Als Anerkennung erhielt Felix eine Urkunde.

Aufgrund der positiven Resonanz planen die Verantwortlichen des AKG im kommenden Schuljahr diese Veranstaltung erneut anzubieten. 

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Judo-Schnuppern an der ALS

Seit den Herbstferien können die Schüler des ersten und zweiten Jahrgangs die Sportart Judo hautnah erleben. Der 1. Judo-Club Bürstadt nahm mit der Schulleitung Kontakt auf und signalisierte sein Interesse, eine AG an der Schule einzurichten.

Glücklicherweise hatte er auch gleich eine qualifizierte Übungsleiterin, Frau Isabella Dietz, mit dabei, die das Training der 16 Kinder leitet. Mit großer Begeisterung werden vor dem Training gemeinsam die Matten aufgebaut und dann konzentriert geübt. Die Judo-AG findet jeden Montag in der Zeit von 13.30 Uhr – 14.30 Uhr statt. Fallübungen, kleine Spiele und Kampfszenen sorgen dafür, dass die Kinder konzentriert bei der Sache bleiben. Sollte der Übungseifer anhalten, dann dürfte einer geplanten Gürtelprüfung zum Abschluss der Judo-AG nichts im Wege stehen.

  

Gemeinsam geht es besser                                Mal hören was heute gemacht wird

 

  

Heute ist richtiges Fallen angesagt                    Jetzt mit unterschiedlichen Partnern

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Die ALS sagt Danke

Bei dem Flohmarktteam „Krabbelkäfer“ möchte sich die Schulgemeinde der ALS recht herzlich für eine Spende in Höhe von 200 € bedanken. Diese Spende wird sicherlich in der Schule gut verwendet werden können. Die Pausenspielgeräte müssen immer mal wieder gewartet und repariert werden, es können neue Spiele angeschafft und somit das Spektrum des Bewegungsangebots erweitert werden. Dank der Initiative der Krabbelkäfer können solche Vorhaben in der Schule ganz unbürokratisch umgesetzt werden. Für jede Spende sind wir sehr dankbar und wünschen dem Team der Krabbelkäfer bei ihren weiteren Vorhaben viel Erfolg.

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25 Kinder in Bobstadt neu in die Schule gestartet

Am Dienstag, den 09.09.2014, war einiges los an der ALS: Nach dem gemeinsamen Gottesdienst in der katholischen Kirche wurden 25 Kinder neu in die Schulgemeinde der ALS aufgenommen. In der Turnhalle fand die Einschulungsfeier statt. Die neuen Schulkinder wurden von ihren Eltern und Großeltern begleitet, so dass eine stattliche Zuschauerzahl an der Feier teilnahm.

Der kommissarische Schulleiter Hans Neumann begrüßte alle Anwesenden, insbesondere die neuen Schulkinder. Für die Schulgemeinde ist eine Einschulung immer ein ganz besonderer Tag. Herr Neumann äußerte die Vermutung, dass dieses Ereignis bei jedem der Kinder in den letzten Tagen für viel Vorfreude gesorgt habe und dass kein Kind davor Angst haben müsse. Denn auch die Lehrer seien an so einem Tag aufgeregt und gespannt auf die Kinder, die die Schule neu besuchen werden.

Zwei wichtige Personen stellte er den Neulingen zu Beginn vor: Zum einen Frau Monz, die Schulsekretärin, die für alles ein offenen Ohr hat und bei dem einen oder anderen kleinen Wehwechen sofort eine Abhilfe bieten kann und zum anderen Herrn Klumb, den Schulhausmeister, der für die Instandhaltung der Schule und kleinere Reparaturen zuständig ist. Für die zukünftigen Schüler ist die ALS ja nichts Unbekanntes mehr, denn sie haben im vergangenen Jahr schon öfter Kontakt mit ihr gehabt: Mit ihren Paten waren sie auf dem Spielplatz, die letzte erste Klasse besuchte sie im Kindergarten. Herr Neumann ist sich sicher, dass sie schon ganz bald neue Freunde an der Schule finden werden.

Zum Abschluss seiner Rede erzählte er eine Geschichte vom „Löwen, der nicht schreiben konnte“ und dabei wurde auch den Kindern deutlich, wie wichtig es ist, Lesen und Schreiben zu können. Denn dann ist man nicht mehr auf andere angewiesen und kann selbständig schreiben, was man will.

Die Klassen 2, 3 und 4 hatten sich schon im vergangenen Schuljahr auf diese Feier vorbereitet. So begrüßte die Klasse 2 die Schulneulinge mit dem „Mäuse ABC“ – Gedicht, Kinder aus der dritten Klasse erfreuten mit einem Flötenvorspiel, einige Schüler aus der vierten Klasse zeigten kleine Schulsketche. Zum Schluss gab es noch eine sportliche Vorführung und es wurden mehrere Pyramiden gebaut.

Klassenlehrerin Frau Simone Werner-Vonier nahm, nachdem die Schulneulinge namentlich vorgelesen wurden, alle Kinder der neuen ersten Klasse in Empfang, um mit ihnen ihre erste Unterrichtsstunde zu verbringen.

Die Eltern der Kinder wurden derweil von aktiven Eltern der Klasse 2 mit selbstgebackenem Kuchen und Kaffee verwöhnt.

Hoffentlich geht es bald los: die Schulneulinge warten schon ganz ungeduldig darauf, was gleich passieren wird
 

In der katholischen Kirche Bobstadt fand vor der Einschulungsfeier ein gemeinsamer Gottesdienst statt, an dem die Schulneulinge, wie auch alle Schüler der ALS teilnahmen. Die Religionslehrerinnen Frau Angelika Keil und Frau Simone Werner-Vonier hatten diesen vorbereitet und Pfarrer Adam Malczyk segnete zum Abschluss die neuen Erstklässler und wünschte ihnen allen viel Glück.  


Vielen Dank an Robert Hörner für die Zurverfügungstellung der Bilder.

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Zweitklässler gewinnen Malwettbewerb bei „Explore Science“

Groß war die Freude bei den Kindern der 2a und 2b, als sie erfuhren, dass sie den ersten Platz bei Explore Science – ein Wettbewerb der Klaus-Tschira-Stiftung –  gewonnen hatten. Die Kinder gestalteten mit ihren Kunstlehrerinnen Frau Anne Helfrich und Frau Alexandra Kirchner ein Bild mit dem Titel „Wundersame Tierwelt – damals wie heute“. Dabei arbeiteten die Kinder sehr intensiv zusammen und teilten sich die Gestaltung des Bildes auf. So zeichneten manche die Tiere, andere malten sie an oder schnitten sie aus. Einige trauten sich sogar an den Hintergrund der Leinwand. Dabei strukturierten sie die drei Lebensbereiche innerhalb der Tierwelt „zu Lande“, „zu Wasser“ und „in der Luft“ heraus.

Das gemeinsam gestaltete Bild war wie ein Wimmelbild aufgebaut, damit ganz viele Tiere auf das Bild gelangen konnten. Es waren sowohl ausgestorbene Tiere als auch die heutigen Tiere vertreten. Als besonderes Highlight waren auf dem Bild sogar Ammoniten (Kopffüßler) vertreten, die etwa 180 Millionen Jahre alt sind. Neben diesen Fossilien schmückten noch weiter echte Materialien das Bild, so dienten dünne Äste als Baumstämme.

Einen dreidimensionalen Effekt erhielt das Bild durch den Einsatz dieser Materialien und durch das Gestalten der Tiere aus dicker Pappe.

Das Schulamt in Mannheim traf eine Vorauswahl der eingereichten Bilder und im Laufe der Woche wurden diese Bilder im Luisenpark von den zahlreichen Besuchern weiter bewertet. Als Dank gab es für jedes Kind ein T-Shirt zur Erinnerung sowie einen Gutschein für die Klassen über eine Führung durch die Kunsthalle Mannheim.

Das Siegerbild in groß: So soll es in der Schule aufgehängt werden

 

So sehen Sieger aus: Stolz präsentieren die Kinder der Klassen 2a/2b ihr gemeinsames Kunstwerk.

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Bundesjugendspiele 2014

Bei den diesjährigen Bundesjugendspielen war die Astrid-Lindgren-Schule sehr erfolgreich.

Schulsportleiterin Fr. Ania Zeymer hatte mit der Unterstützung von engagierten Eltern die Spiele sehr gut vorbereitet. Auf dem Sportgelände der TG Bobstadt wurde gesprintet und die Bälle weitgeworfen, auf dem schuleigenen Bolzplatz konnte die Sprunggrube verwendet werden. Die Kinder waren alle mit sehr viel Freude und zum Teil großem sportlichen Ehrgeiz bei der Sache.

In der ersten großen Pause am Dienstag, den 03.06., wurden die Sieger- und Ehrenurkunden an die erfolgreichen Sportler ausgeteilt. Kein Kind musste leer ausgehen, denn es gab für jeden eine Urkunde. Manche Kinder waren etwas traurig, hatten sie sich doch mehr versprochen und bei einigen waren die Entscheidungen auch ganz knapp. Doch dies sollte für das kommende Jahr Ansporn genug sein, um es nochmals zu versuchen.

 

Die Gewinner einer Siegerurkunde

 

Hier die stolzen Besitzer einer Ehrenurkunde: Die drei bestplatzierten waren Stjepan Pavisic mit 856 Punkten, Lars Dommermuth mit 944 Punkten und Ferris Ochs, der mit 1033 Punkten sogar die 1000er Marke geknackt hat.

Zoe Ehrhardt aus dem ersten Schuljahr sorgte für die größte Überraschung, denn auch sie gewann eine Ehrenurkunde.

Es gab insgesamt 8 Ehrenurkunden, 35 Siegerurkunden und 52 Teilnahmeurkunden.

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Kinder- und Jugendbuchautor Josef Koller in der ALS

Der Kinder- und Jugendbuchautor Josef Koller las am 05.06.2014 kostenlos für die Schüler der Astrid-Lindgren-Schule aus seinen Büchern die „Reise ins Glück“ und „Mäuse im Schloss“.

Mit viel Gestik, Mimik und einem gewissen schauspielerischen Talent stellte er sein Buch „Reise ins Glück“ vor.

In dieser Geschichte suchen Hund, Katze und Fuchs das Glück. Das aber ist eine schwierige Suche, denn niemand weiß so recht, was das Glück überhaupt ist und wo man es finden kann. So behauptet der hinterlistige Rabe, dass er ganz genau weiß, wo die drei das Glück finden. Doch der Rabe hat nur seinen eigenen Vorteil im Auge und so geraten die drei Freunde von einem Abenteuer ins andere. Aber die drei sind ein gutes Gespann und lassen sich nicht so leicht aufhalten, bei der Suche nach dem Glück.

Beeindruckt waren die Zuhörer von den tollen Illustrationen zu den Büchern und natürlich auch von dem Zaubertrick des Zauberers aus „Reise ins Glück“, den Josef Koller dem Publikum zeigte. Die Tatsache, dass es sich dabei um einen untalentierten Zauberer handelte, der statt des versprochenen Hackbratens Äpfel aus seinem Zauberkasten zaubert, sorgte bei den Kindern für viel Gelächter.

Bemerkenswert war, dass Josef Koller seine Geschichten dreimal per Hand in ein DIN-A 4 Heft schreibt. Er zeigte den Schülern ein solches Heft. Nach zwei Korrekturen spricht er dann den gesamten Text über ein Mikrofon auf einen PC. Dabei passieren auch Fehler, die er später korrigiert. Als er einmal sprach „Die Kinder saßen in einem Ruderboot“ verwandelte der PC das in „Die Kinder saßen in einem Butterbrot“ Zum Abschluss erklärte der Autor den Kindern noch, wie ein Buch hergestellt wird und zeigte ihnen Manuskripte und Druckfahnen.

Wie gebannt hängen die Kinder an den Lippen von Josef Koller.

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